Katholische Pfarrei
St. Georg
St. Georg Amberg verabschiedet Kaplan Johannes Spindler
Die Pfarrei St. Georg in Amberg verabschiedet am Sonntag, 26. Juli, Kaplan Johannes Spindler mit einem festlichen Gottesdienst. Emotionale Momente und musikalische Highlights prägen die Zeremonie, bevor der gemütliche Ausklang im Pfarrgarten folgt.

Er wird im September seine neue Pfarrstelle in Siegenburg–Niederumelsdorf–Train antreten. Kaplan Spindler war drei Jahre in St.-Georg tätig. Für die musikalische Gestaltung der Festmesse sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Dieter Müller mit der Messe in C-Dur von Anton Diabelli für Solo, Chor, Trompeten, Pauken, Streicher und Orgel.
Johannes Spindler spannte in seiner Predigt den Bogen über das feine Lied „Marmeladenglasmoment“ von Lukas Haunerland zu dem Lied „Momentensammler“ des bayerischen Musikers Werner Schmidbauer bis hin zu ausgesuchten, besonderen Bibelstellen. So bat Salomo Gott um ein hörendes Herz, damit er sein Volk regieren und das Gute vom Bösen unterscheiden kann. Die Menschen sammeln im Laufe des Lebens viele Marmeladenglasmomente, die für sie wichtig sind und die sie in ihrer Entwicklung und ihrer Persönlichkeit prägen.
Pfarrgemeinderatssprecher Michael Suttner überreichte Kaplan Spindler zum Ende des Gottesdienstes ein gemeinsames Geschenk im Namen aller Gremien und Verbände und bedankte sich für sein Wirken in der Pfarrei. Von den Ministranten erhielt er, angelehnt an seine Predigt „Marmeladenglasmomente“, eine Fotocollage, die ihn an den „Momentensammler“ erinnern soll. Stadtpfarrer Markus Brunner schenkte ihm zur Erinnerung eine Nachbildung des Altarbildes von St.-Barbara/Luitpoldhöhe, auf der die Heiligen der Pfarrei abgebildet sind.
Nach der Festmesse und den Gruppenaufnahmen ging es weiter mit dem weltlichen Teil im schattigen Pfarrgarten der Georgskirche. Bei Speis und Trank sowie vielen persönlichen Gesprächen mit Kaplan Spindler fand die Verabschiedung einen gemütlichen Ausklang. Pfarrer Brunner wünschte ihm vor allem Gottes Segen und alles Gute für sein Wirken als Pfarrer in seiner neuen Gemeinde. Johannes Spindler bleibt St.-Georg noch bis Mitte August als Urlaubsvertretung erhalten.
Bericht und Foto: Stephan Weiß
Ministranten von St. Georg entzünden Johannisfeuer

Das Johannisfeuer der Ministranten von St. Georg Amberg
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
.... ist hier vorbereitet
..und wird nach Einbruch der Dunkelheit gesegnet

.....und entfacht
Das Hochfest der Geburt des heiligen Johannes, der 24. Juni, steht im Zusammenhang mit dem Zeitpunkt im Jahr, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Seit alters her ist es Brauch, diese Sommersonnwende durch das Johannisfeuer hervorzuheben. Wie auch in den vorigen Jahren gedachten die Ministranten von St. Georg Amberg bereits am Freitag, 19. Juni, mit dem Entzünden des traditionellen Johannisfeuers des Namenstags des heiligen Johannes des Täufers. So fanden sich auch am vergangenen Wochenende wieder zahlreiche Pfarrangehörige und Besucher auf der Wiese hinter dem Sportplatz der Staatlichen Realschule in der Fuggerstraße zu einem gemütlichen Abend bei besten Wetterbedingungen ein. Die Leiterrunde der Ministranten mit ihren zahlreichen Helfern hatte die Feier wie immer gut organisiert. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz – es gab verschiedene Getränke und Bratwurstsemmeln.
Zum Einbruch der Dunkelheit wurde das Johannisfeuer durch Kaplan Johannes Spindler feierlich gesegnet. Die Kinder aus der Pfarrei sprachen vorher noch die Fürbitten und im Anschluss an den Segen durften sie das Johannisfeuer mit ihren Fackeln entzünden. Das eigens aufgebaute Schlechtwetterzelt wurde im Gegensatz zum Vorjahr als Regenschutz nicht benötigt. Für den „Fall der Fälle“ stand auch ein Löschfahrzeug der Amberger Feuerwehr bereit, das glücklicherweise nicht zum Einsatz kommen musste. Kaplan Spindler bedankte sich nicht nur bei der Leiterrunde der Ministranten von St. Georg für die Ausrichtung des Johannisfeuers, sondern auch bei den anwesenden Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, bei Bedarf Hilfe zu leisten.
Bericht und Fotos: Stephan Weiß
Orgelführungen in der Pfarrei St. Georg Amberg
Neben den großen Orgelkonzerten und Orgelvespern mit der neuen Klaisorgel stießen in St. Georg Amberg auch die bisherigen Orgelführungen auf sehr erfreuliches Interesse. Die nächste Veranstaltung dieser Art findet am Sonntag, den 5. Juli, auf der 2. Empore der Stadtpfarrkirche statt. Nach der 10.30-Uhr-Messe wird Organist Sebastian Brandl interessierten Zuhörern Wissenswertes über die neue Klaisorgel erläutern und in die Technik und Spielweise der Königin der Instrumente einführen.
Dorfgemeinschaft Lengenloh feiert Patrozinium der Herz-Jesu-Kapelle
Trotz kühler Temperaturen ließen es sich die Gläubigen am vergangenen Sonntag nicht nehmen, im Michl-Garten von Lengenloh das Patrozinium der Dorfkapelle Herz-Jesu mit einem festlichen Gottesdienst im Freien zu feiern.
Gottesdienst mit Stadtpfarrer Markus Brunner in Lengenloh (Bild Sabine Weiß)
Stadtpfarrer Markus Brunner erläuterte in seiner Predigt das Herz-Jesu-Bild des Malers Pompeo Batoni, der 1760 vom römischen Jesuitenorden beauftragt wurde, ein solches Bildnis zu schaffen. Batoni tat sich dabei schwer, der göttlichen Liebe in der Darstellung des Herzens Jesu Ausdruck zu verleihen. Doch durch eine Begegnung mit einem Bettler erhielt Batoni die entscheidende Inspiration. Diese erlebte – oder legendäre – Erfahrung zwischen Bettler und Maler kann man bis heute in der Kirche Il Gesu in Rom sehen, in der sich das Original befindet. Die Botschaft des Bildes und der Herz-Jesu-Verehrung ist folgende: Jesus präsentiert uns mit seiner Linken sein Herz, er hält uns damit seine Liebe entgegen. Die Gäste der Kirchweih konnten vor Ort eine Kopie dieses Kunstwerkes bewundern.
Innenansicht der Herz-Jesu-Kapelle von Lengenloh
Kopie des Herz-Jesu-Bides von Batoni
(Bilder: Sabine Weiß)
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte die Ammerthaler Blaskapelle unter der Leitung von Philipp Senft. Auch beim anschließenden gemütlichen Teil wurden die Besucher unterhalten. Die Dorfgemeinschaft Lengenloh und ihre Helfer kümmerten sich wie immer bestens um ihre Gäste. Neben Bratwürsten, Steaks und Käse gab es auch Schweinebraten mit Knödel sowie verschiedene Kuchen und traditionell auch Kücheln. Süßigkeiten und kleinere Spielsachen konnten ebenfalls erworben werden. Am Kirchweihmontag freute sich das Lengenloher Team nochmals über zahlreiche Besucher.