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Katholische Pfarrei
St.Georg

Konzert im Kongregationsssaal


ads konzert1Einen herrlichen Hörgenuss in schönster barocker Manier bescherten die Künstler Benjamin Sebald und Walter Thurn den zahlreichen Konzertgästen bei ihrem jüngsten Gastspiel in Amberg. Prädestiniert für das Konzert, bei dem sich Orgel und Trompete ein Rendezvous gaben, wie es festlicher und klangvoller nicht geht, war der Kongregationssaal in seiner barocken Zier. „Zum Hören leicht, zum Spielen schwer“, wie es Walter Thurn treffend formulierte, war das anspruchsvolle Konzertprogramm auf hohem Niveau mit barocker Musik, die ihrem Namen als grandiose Musik der Könige und großer Festlichkeit wieder einmal mehr gerecht wurde. Der strahlende musikalische Glanz des Barock blitzte bei dem Konzert mit den leidenschaftlichen Berufsmusikern Benjamin Sebald, Solist an Trompete, Corno da Caccia und Flügelhorn und Walter Thurn an der Orgel auf, zu dem Hausherr Dekan Markus Brunner zahlreiche Gäste im Kongregationssaal begrüßen konnte. Mit der Suite in D-Dur von Jeremiah Clarke stimmten die beiden Musiker ihre Gäste auf eine außergewöhnliche musikalische Zeitreise in die Epoche des Barock ein, die geprägt war von Pracht, Prunk und Pomp.

ads konzert2Die Musiker des Barock sogen diesen Zeitgeist auf und versuchten, möglichst viel Gefühl und Stimmungen musikalisch auszudrücken und sie gleichsam auf ihre Notenblätter zu zwängen. Das Ergebnis war ein breites Klangspektrum, das auch beim Konzert im Kongregationssaal zum Tragen kam. Leiter des Ensembles Bavarian Brass und Mitglied von Rekkenze Brass Benjamin Sebald, aus Hof und Organisten Walter Thurn aus Eschenbach verstanden es blendend, die charakteristischen Merkmale des Barock musikalisch zu interpretieren und die Konzertgäste in die Zeit der Könige und der großen Festlichkeit zu versetzen. Dabei bewiesen sich die Musiker als eingespieltes harmonisches Duo, das eine Jahrzehnte lange Konzerttätigkeit mit unzähligen Auftritten als Duo und im Sextett des bayernweit bekannten Ensembles Bavarian Brass verbindet. Mit dem wunderbar in das Ohr gehende Concerto „Was Gott tut das ist wohlgetan" von Dieter Blum erfreute Walter Thurn die Konzertgäste an der Orgel. Beim Trompetenkonzert in D-Dur von P. Valentin Rathgeber, das von rasantem Tempo geprägt ist, bewies Benjamin Sebald sein großes musikalisches Talent. Dem eher pompösen Werk folgte die ruhige getragene romantische Cantile aus der Orgelsonate von Josef Gabriel Rheinberger, die die Künstler mit viel musikalischem Gefühl umsetzten. Erhebende Klänge folgten mit den Werken von Johann Sebastian Bach „Jesus meine Freude“ und „Herr Christ, der einig Gottessohn“. Zur Streicheleinheit für die Seele der Konzertgäste wurde sicherlich die Konzert-Sonate in D-Dur von G. Ph. Telemann, mit der die Künstler einen musikalischen Bogen von ruhigen und stimmungsvollen über heiteren bis hin zu getragenen Tönen spannten, die im prächtigen Finale gipfelte. Nach dem erhebenden Lobpreis an Gott mit der Ouvertüre „Nun danket alle Gott“ von Wilhelm Hendrik Zwart bescherten Benjamin Sebald und Walter Thurn ihren Konzertgästen mit der Fanfare von Nicolas J. Lemmens einen strahlenden Konzertabschluss.