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Katholische Pfarrei
St.Georg

Neuaufnahmen bei den Pfadfinderinnen St. Georg

ads wichtel1Amberg. (ads) Auf über 100 Mädchen ist die Pfadfinderinnenschaft der Pfarrei St. Georg in den vergangenen Jahren angewachsen und damit zu einem starken Jugendverband. Die Verbandsarbeit floriert prächtig und über Nachwuchssorgen können die Pfadfinderinnen nicht klagen. Gerade bei den Mädchen im Alter von 7 und 8 Jahren erfreut sich der Jugendverband einer großen Beliebtheit, denn da können sie bereits als Wichtel zur Pfadfinderinnenschaft stoßen. 13 Wichtel wurden in diesem Jahr im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes bei den Pfadfinderinnen St. Georg aufgenommen. Dem Gottesdienst folgte ein bunter Elternabend im Pfarrsaal, wo die Pfadfinderinnen ihren zahlreichen Gästen einen „märchenhaften“ Einblick in ihre Verbandsarbeit gaben. Schon im vergangenen Herbst 2014 rührten die Pfadfinderinnen kräftig die Werbetrommel für ihren Verband und luden Mädchen der zweiten und dritten Klassen zu einem großen Schnupper-Spiele-Nachmittag in das Pfarrzentrum St. Georg ein. Das attraktive Spieleprogramm stieß bei den Teilnehmerinnen auf Begeisterung und der Großteil kam dann zu den wöchentlichen Gruppenstunden. Nach einem Jahr mussten sich die Neulinge dann entscheiden, ob sie bei den Pfadfinderinnen fest bleiben möchten oder nicht. In den zurückliegenden Monaten hatten die Mädchen sehr viel über die Pfadfinderinnen erfahren und durften als krönenden Abschluss des Probejahres auch mit in das Zeltlager fahren. Alle Mädchen entschieden sich für den Eintritt in den Jugendverband, sodass in diesem Jahr 13 Wichtel in die jüngste Altersstufe bei den Pfadfinderinnen St. Georg im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit Kaplan Reinhold Aigner aufgenommen werden konnten.

ads wichtel2Die Gestaltung des Gottesdienstes übernahm Gemeindereferentin Gabriele Papp mit den Gruppenleiterinnen der Pfadfinder und den Wichteln. Sie versprach nicht zu viel, als sie ankündigte, dass die Kleinen für große Überraschung sorgen würden. Im Mittelpunkt stand die Geschichte „Das Viertelland“ als Rollenspiel der Kinder, die davon erzählte, dass sich Menschen abschotten, Grenzen ziehen und andere nicht gelten lassen. „Erbs", die Hauptfigur der Geschichte hat erkannt, dass Gott alle Menschen liebt und wies auch darauf hin, dass Jesus alle Kinder ohne Ausnahme segnete, unabhängig von der Farbe oder dem Aussehen. „Von dem Unvoreingenommensein der Kinder können sich die Erwachsenen manchmal eine Scheibe abschneiden“, meinte Gabriele Papp. Sie machte bewusst, dass es auch den Pfadfinderinnen ein großes Anliegen sei, über den Tellerrand hinauszuschauen, andere gelten zu lassen und voneinander zu lernen. Dahingehend wies sie auf die vielen internationalen Begegnungen der Pfadfinder hin, aber auch auf die gemeinsame Flüchtlingsaktion der Amberger Pfadfinder vor zwei Wochen. „Jede Einzelne hat Fähigkeiten und Talente von Gott erhalten, die sie für die Gemeinschaft einsetzen darf, was das Zusammenleben bunt macht - und dieses Bunt-Sein wirkt ansteckend, wofür die Pfadfinderinnenschaft St. Georg Amberg ein großartiger Beweis ist, denn diese ist mittlerweile zu einem Jugendverband mit mehr als 100 Mädchen angewachsen“, endete Papp ihre Ausführungen.

ads wichtel3Im Anschluss an das Rollenspiel erfolgte die Aufnahme der 13 Mädchen in den Jugendverband der Pfadfinderinnen St. Georg. Dabei wurden sie mit einem blau-gelben Wichteltuch und einer passenden Wichtelkappe ausgestattet und versprachen anschließend: „Ich werde mein Bestes geben!". Mit dem Pfadfindergruß „Gut Pfad!" wurde die Aufnahme der Jüngsten in den Kreis der Pfadfinderinnenschaft St. Georg als Wichtel abgeschlossen. Im Anschluss an den Gottesdienst luden die Pfadfinderinnen zum bunten Elternabend mit märchenhaften Programm in den Pfarrsaal ein, wo die Gäste nach dem gemeinsamen Abendessen ein Zwergen- und ein Froschtanz und die etwas anderen Märchenvarianten von Dornröschen, Aschenputtel und Schneewittchen, ein Märchenquiz mit Hänsel & Gretel sowie ein märchenhafter Hajik erwartete. Nachdem sich die Leiterrunde vorgestellt hatte, wurde Birgit Rupprecht verabschiedet, die 22 Jahre bei der PSG sehr aktiv und engagiert war.  Weiter wurden elf Mädchen für ihre langjährige Treue zur Pfadfinderinnenschaft St. Georg geehrt.