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Katholische Pfarrei
St.Georg

Diakon Anton Fütterer begeht 25. Weihejubliäum

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Pfarrer Brunner sprach dem Weihejubilar Anton Fütterer ein Vergelt’s Gott“ für sein 25-jähriges Wirken als Diener des Herrn und als Diakon der Pfarrgemeinde St. Georg aus. Die Festmesse wurde feierlich von Orgel und Trompete musikalisch begleitet. Im Speisesaal des Priesterseminars in Regensburg im Herbst 1997 habe er zum ersten Mal Anton Fütterer getroffen und sei mit ihm ins Gespräch gekommen, erinnerte sich Pfarrer Markus Brunner. Es habe sich herausgestellt, dass beide aus Amberg stammen würden.

Er selbst sei damals im Pastoralkurs gewesen, Anton Fütterer hätte sich auf seine Diakonweihe vorbereitet. Pfarrer Brunner ließ wissen, dass Anton Fütterer am 8. November 1997 vor nun einem Viertel Jahrhundert zum Diakon geweiht worden sei. Der Geistliche machte bewusst, dass es, um einen solchen Schritt überhaupt in Erwägung zu ziehen und diesen schließlich zu gehen, zu allererst einer fundierten Gottesbeziehung bedürfe. Dann müsse man sich nach seinen Aussagen natürlich auch mit der Kirche identifizieren, in deren Dienst man treten wolle. Nicht zuletzt müsse die Familie dahinterstehen, wenn sich der Ehemann und Vater entschließe, als Diakon ein öffentliches kirchliches Amt auszuüben. „Das alles war und ist bei Anton Fütterer vorhanden“, betonte Brunner. Sein Verkündigungsdienst als Religionslehrer am Gregor-Mendel-Gymnasium sei nach seinen Aussagen über das Erwähnte hinaus wohl mit maßgebend gewesen, dass er das Amt eines Diakons in St. Georg angetreten habe.

Gemäß der griechischen Bedeutung des Wortes Diákonos, was wörtlich übersetzt Diener heiße, fülle Anton Fütterer dieses Wort in mehrfacher Hinsicht aus: „Er vermittelte nie den Anschein, ein verhinderter Pfarrer zu sein und sich so zu gebärden. Er hat sein Amt stets in einer angenehm zurückhaltenden und doch präsenten Art ausgeübt. Als Diener des Wortes ist er uns in Erinnerung, ob als wortgewaltiger Prediger oder langjähriger Leiter des Bibelkreises. Darüber hinaus hat er weitere Funktionen des Diakons ausgeübt, wie beispielsweise die Spendung des Taufsakramentes“. Seit einigen Jahren habe sich laut Pfarrer Brunner Anton Fütterer mit Eintritt in den Ruhestand aus dem aktiven Dienst weitgehend zurückgezogen. Nicht unerwähnt ließ der Geistliche die stete Loyalität und Brüderlichkeit von Anton Fütterer und vor allem dessen trockenen Humor. Anton Fütterer erklärte, er habe als Deutsch- und Religionslehrer und als Diakon in St. Georg seinen ureigenen, erfüllenden Wirkungskreis gehabt. Er dankte Pfarrer Brunner und seinem Seelsorgeteam sowie allen Pfarrfamilienmitgliedern, die ihn 25 Jahre in der Ausübung seiner Funktionen unterstützt und streckenweise getragen hätten.

Fotos und Bericht: Adele Schütz