|
Unsere Pfarrkirche St. Georg Beim Eintreten durch das Westportal bietet sich dem Besucher ein beeindruckender Blick durch das Langschiff auf den Hochaltar. |
|
|
Das Hochaltarbild wurde 1766 von dem Münchner Hofmaler Johann Nepomuk Schöpf geschaffen. Es präsentiert St. Georg als Nachfolger Christi. Der Bereich des Irdischen ist ganz überwunden. Georg ist nicht mehr dessen Gesetzen unterworfen und läßt auch seine Kriegswerkzeuge, Lanze, Schwert und Schild los. Der Heilige sieht seiner Aufnahme in den Himmel entgegen, getragen und begleitet von Cheruben und Putten. Über allem verströmt ein immanentes Licht seinen Glanz, das Auge Gottes. |
Altar des hl. Franz-Xaver Der rechte Seitenaltar wurde 1668 errichtet und dem hl. Franz-Xaver, einem Angehörigen des Jesuitenordens, geweiht. Dieser war erst kurz zuvor zusammen mit dem hl. Ignatius (s.u.) kanonisiert worden Das Altarbild stammt aus der Werkstatt des Caspar de Crayer. Darauf wird das Thema Taufe herausgestellt. Ein Gießbach verdeutlicht die Taufhandlung des mit Muschel, Kreuz und Heiliger Schrift dargestellten Heiligen, der auch Patron aller "Missionen" war. |
|
|
Altar des hl. Ignatius von Loyola Der linke Seitenaltar wurde 1668 errichtet und dem hl. Ignatius geweiht, dem Gründervater des Jesuitenordens. Das Altarbild stammt aus der Werkstatt des Caspar de Crayer. Es zeigt die Vision des hl. Ignatius, eine Christusvision, die seiner Bekehrung vorausgegangen war. Auf dem Bild wird er im Meßkleid vor einem schlichten Altar dargestellt. "Mit der einen Hand auf Rüstung, Helm, Kanonenrohr und Kugel, Fahne und Trommel
als Zeichen seiner militärischen Vergangenheit weisend, stützt er sich mit der anderen
auf ein geöffnetes Buch und wendet sich so der Welt des Geistes zu.
AD MAJOREM DEI GLORIAM, zur größeren Verherrlichung Gottes." |
Die Kanzel wurde 1702 zwischen nördlichem Seiten- und Mittelschiff aufgerichtet - vermutlich nach einem Entwurf von Fr. Johannes Hörmann SJ. Ihr Schalldeckel trägt die Figur des hl. Michael auf der Weltkugel. In seiner rechten Hand verkündet eine Schriftrolle, dass Himmel und Erde vergehen, das Wort Gottes aber bestehen werde. |
|
|
Die Kreuzkapelle
ist in der Mitte des nördlichen Seitenschiffes gelegen. Sie wurde 1675 errichtet.
Das Altarblatt zeigt eine von Caspar de Crayer gemalte "Kreuzabnahme".
Es "läßt den langgestreckten toten, gleichsam diagonal vom Kreuz herunterfließenden
Christuskörper von allen umstehenden Personen aufgefangen werden". |
Die Marienkapelle
wurde 1695 in der Mitte des südlichen Seitenschiffes - zum jetzigen Pfarrgarten hin -
errichtet. |
|
|
Die Aposteldarstellungen Oberhalb der Rundbögen, die die Seitenschiffe vom Langhaus abgrenzen, ragen 12 stuckierte Apostelfiguren in den Raum, sechs auf jeder Seite. Der Auschnitt links zeigt einen Blick auf die nördliche Hochschiffwand mit den Aposteln Petrus, Jakobus und Philippus. |